New Work - Blog

Die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung steht im Zeichen der Digitalisierung, Globalisierung und damit verbunden Individualisierung bzw. Vereinsamung. Gleichzeitig gibt es bereits seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte das Bedürfnis sich auszutauschen, sich zu treffen, Begegnung zu haben. Wenn wir historische Städte und Denkmäler betrachten, sehen wir (auch multifunktionale) Orte der Begegnung, beispielsweise die Amphitheater in Griechenland, das Forum Romanum, die Tempel und Synagogen, Marktplätze. Hier bieten sich für kommunale Träger oder Unternehmen erstaunliche Chancen auch in ländlichen Gebieten attraktive Angebote zu schaffen.

Ursprung

Der US-amerikanische Soziologe Ray Oldenburg prägte den Begriff von Third Places, also dritte Orte. Den ersten Ort (First Place) siedelt Oldenburg im Zuhause / Wohnen an. Der zweite Ort (Second Place) ist der Arbeitsort /-platz. Third Places jedoch sind öffentliche Orte, Orte der Begegnung, Räume für spontane, kommunikative und gesellige Treffen. Ein Platz, an dem man Freunde treffen kann oder neue Bekanntschaften schließt. Aber auch einen professionellen Arbeitsplatz vorfinden kann.

Ziel und Idee

Wie in meinen bisherigen Artikeln beschäftigt mich auch im Zusammenhang von Third Places das Thema New Work. Welche neuen Arbeitsformen gibt es? Welche Chancen stehen für Unternehmen und Arbeitnehmer durch die Digitalisierung offen? Wie können wir diese nutzen?

Der junge Vater, der Kinderbetreuung vorfindet und im Co-Working-Space seine Selbständigkeit vorantreibt, Orte zum treffen und arbeiten. Vor allem in ländlichen Räumen möchte ich solche Orte etablieren. Was nützt der 100. Co-Working-Space in der Münchener Innenstadt für die Wohnungsnot und die Pendlerströme? 

Eine für mich wichtige Frage: Wie kann dabei Leerstand von kommunalen Räumen neu genutzt werden? In Berlin hat das mit einer Kombination aus Kita und Co-Working-Space (`Coworking Toddler`) toll funktioniert. Auch eine Quartiersentwicklung in Zusammenarbeit mit der Stadt und interessierten Trägern ist möglich und nicht auf ein einzelnes Gebäude beschränkt.

Mein Angebot

Ich möchte kommunale, soziale und gewerbliche Träger / Organisationen motivieren miteinander den ländlichen Raum zu stärken. Gehen wir gemeinsame Schritte der Nachhaltigkeit. Nicht aus Gewinn-Denken, sondern weil ich es aus tiefster Überzeugung für richtig (effektiv) halte.

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