New Work - Blog

Was bedeutet New Work?

Work Lab, Co Working, Kicker, Arbeiten aus der Hängematte… Bilder und Ideen, wenn ich bei meinen Freunden nach Ihrer Vorstellung von New Work frage. Aber was bedeutet der Begriff in seinem Ursprung? Was war die Ursprungs-Idee von New Work? Ist das alles nur ein weiteres Modell, um möglichst vielen Beratern eine Daseinsberechtigung zu geben?

Eine echte Definition von New Work ist schwierig zu finden. „Neue Arbeit“ oder „Neue Arbeitswelt“. Begriffe, die jeder Unternehmer oder Arbeitnehmer für sich individuell definiert. Zu umfangreich sind die Ideen, die mit New Work mittlerweile in Verbindung gebracht werden. Ursprünglich wurde dieser Begriff von Frithjof Bergmann geprägt. Er definierte New Work bereits Anfang der 80er Jahre als Gegenmodel zum Sozialismus, aber auch zu Entwicklungen im Kapitalismus. Mehr dazu in seinem Buch „Neue Arbeit, Neue Kultur“. Allgemein konsensfähig sind heute die Ausführungen von Markus Väth, einem der führenden New Work Protagonisten in Deutschland. Er beschreibt in seinen hochspannenden Blogs die Ziele von New Work folgendermaßen:

  1. Menschen eine berufliche Entfaltung entlang ihrer Stärken und Bedürfnisse ermöglichen,
  2. Organisationen an die Bedingungen einer komplexen (Arbeits-)Welt anpassen und
  3. in der Gesellschaft auf einen maßvollen Kapitalismus hinarbeiten.

Mein Blick auf New Work

Für mich in drei Punkten zusammengefasst, wie ich New Work ebenfalls verstehe. Natürlich geht es bei New Work um sinnvolle Arbeit, um Erfüllung am Arbeitsplatz, neue Wege der Projektarbeit (Design Thinking, Agilität, etc.) und, und, und. Aber es geht eben um so viel mehr als nur frisches Obst und einen Tischkicker (der meines Erachtens völlig überbewertet wird. Mit einer Tischtennisplatte als Konferenztisch kann man zumindest noch ungewöhnliche Meetings abhalten 🙂  Die Fragen zu Selbstverwirklichung und Handlungsfreiheit gehen weit darüber hinaus.

Um `Menschen eine berufliche Entfaltung entlang ihrer Stärken und Bedürfnisse zu ermöglichen´, sind folgende, zugegeben sehr plakativ anmutende, Punkte für mich maßgeblich. Was sich hinter diesen im Detail verbirgt, erfahren Sie im nächsten Teil meines Blogs.

  • Flexible Arbeitsplätze
  • Flexible Arbeitszeit
  • Flexible Unternehmensstrukturen
  • Flexible Projektstrukturen
  • Flexible / Funktionierende Infrastruktur

Mit diesen Veränderungen sind allerdings auch große Herausforderungen für Unternehmen verbunden. Diese Art von Arbeit bzw. die Arbeitnehmer in einer solchen Arbeitsform sind völlig anders zu führen. Projekte müssen anders aufgebaut werden, ganze Unternehmensstrukturen müssen von Grund auf neu definiert werden. Diesen Perspektiv-Wechsel werde ich in meinem nächsten Blog weiter ausführen.

Darüber hinaus betrifft New Work unsere gesamte Gesellschaft (3. Ziel). Auch hier ist die Erkenntnis über diesen Paradigmen-Wechsel notwendig. Politische und ökonomische Interessensgruppen müssen an zukunftsfähigen Lösungen arbeiten. Eine Idee ist ein bedingungsloses Grundeinkommen. Auch hier die Blog-Empfehlung für Markus Väth. Welche Möglichkeiten es zum Beispiel auf kommunaler Ebene gibt, verrate ich dann in meinem dritten Teil zum Thema New Work.

Mein Angebot

Ich möchte echte und nachhaltige (auch wieder so ein inflationär verbrauchter Begriff) Veränderungen in den Unternehmen begleiten. Nicht aus Gewinn-Denken, sondern weil ich es aus tiefster Überzeugung für richtig (effektiv) halte.

Ihre Arbeitswelt verändert sich? Sie suchen nach Möglichkeiten, New Work in Ihrem Unternehmen umzusetzen? Lassen Sie uns gemeinsam Ideen entwickeln für eine effektive Organisation.

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